Zahlen und Fakten

In der Schweiz erkranken rund 240 Frauen pro Jahr an Gebärmutterhalskrebs. Dies entspricht 1,4% der jährlichen Krebs-Neuerkrankungen bei Frauen. Dazu werden jährlich rund 5.000 Krebsvorstufen im Bereich des Gebärmutterhalses diagnostiziert. Je nach Entartungsgrad bilden sich über 90 % zurück.

  • Diese Rückbildungen erfolgen ohne jegliche medizinische Maßnahmen. Es gibt auch Aussagen die meinen, dass ein wesentlich größerer Teil der Frauen irgendwann einmal in ihrem Leben an einem Krebs erkranken, der sich jedoch wieder unbemerkt zurückbildet. Die Gefahr der so genannten falsch positiven Diagnosen ist deshalb vor allem beim Brustkrebs ein großes Problem. Auch beim Gebärmutterhalskrebs kann eine falsche positive Diagnose zu massiven Eingriffen führen, die das Leben der Frau stark für den Rest des Lebens beeinflussen können.

Knapp die Hälfte der an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen hat bei der Diagnose das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht.

  • Da der Impfschutz schätzungsweise 5 Jahre beträgt und eine Impfung nur vor dem ersten Geschlechtsverkehr sinnvoll ist, bedeutet dies, dass bei absolut den meisten Frauen älter 50 kein « Impfschutz » mehr bestehen kann, die Impfung im Kinder- und Jugendalter also auch diesbezüglich sinnlos ist.

Im Zeitraum von 1995 bis 2009 ist die Zahl der Neuerkrankungen in allen Altersklassen zurückgegangen. Die sinkende Inzidenz an Gebärmutterhalskrebs wird hauptsächlich auf verbesserte Hygienemaßnahmen und auf die Maßnahmen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs- Vorstufen zurückgeführt.

  • Und dies alles, ohne dass eine Impfung vorhanden war. Die Impfungen sprangen auf einen bereits fahrenden Zug auf und werden nun als Ursache für eben diesen Rückgang dargestellt, was aber nachweislich falsch ist.

Bei den Todesfällen sind rund 80% der Betroffenen über 50 Jahre alt.  

  • Bei 80 % besteht also in der Altersklasse der Mädchen/Knaben und jungen Frauen/Männer, für welche die Impfempfehlung in erster Linie ausgesprochen wird, kein Impfschutz mehr.

Die Zahl der auf Gebärmutterhalskrebs zurückzuführenden Todesfälle ist im Zeitraum von 1995 bis 2012 stark gesunken.

  • Bundesamt für Statistik: Rückläufige Sterblichkeit bei den meisten Krebsarten
    In den letzten 15 Jahren ist die Sterblichkeit bei Gebärmutterhalskrebs,
    Magen- und Lungenkrebs (beim Mann) sowie bei Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs und beim Hodgkin-Lymphom besonders stark zurückgegangen.
  • Ein Auszug aus dem Schweizerischen Krebsbericht 2015 bestätigt, dass die Schweiz auch im internationalen Vergleich gut da steht und ein Grund zur Panik oder Impfung nicht gegeben ist. Zumal die Erkrankung lange vor der Impfung bereits stark zurück gegangen ist.
 Alter 0 1-14 15-44 45-64 65-84 85+ Total 
Bösartige Tumore 0 8 166 1 626 3 990 1 676 7 466
Gebärmutterhals-krebs 0 0 6 32 34 18 90